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Cover earth not above

Haelos

Ja, ein bisschen stolz auf uns sind wir schon, dass wir Euch diesen Monat so eine absolute Newcomer Band aus London vorstellen. Noch kaum ein deutsches Musikmagazin hat über sie berichtet. Dass sich das bald ändern wird, dafür legen wir unsere Hand ins Feuer! Spätestens wenn das Trio im August das Dockville Festival in Hamburg besucht, sind wir uns ganz sicher, dass es in der Alternativ-Elektro-Sound-Szene kein Halten mehr geben wird.

Der Sound von Haelos versetzt uns zunächst 2 Jahrzehnte in die Anfangs-Ära des Trip-Hops zurück. Namen wie Massive Attack, Portishead und Radiohead fallen einem bei diesen ätherisch-schweren Klängen ein. Hier schwingt definitiv UK-Musikseele mit. Und doch ist es Arthur Delaney, Lotti Benardout und Dom Goldsmith von Anfang an gelungen ihre ganz eigene und jetzt schon unverwechselbare Klangwelt zu erschaffen.

Im September 2014 postete die Gruppe auf Soundcloud Ihren ersten Song “Dust”. Der Song bekam aus dem Nichts eine irrsinnige Klickzahl (bis heute 188,437). In Zane Lowe’s Sendung auf BBC Radio 1 wurde der Song sofort als Next Hype deklariert. Das Debut-Konzert in Oslo war ausverkauft.

 

 

Gerne hätten wir Euch erzählt, wie sich die Drei kennengelernt haben oder ein offizielles Statement zu ihrer Musik zitiert – doch Informationen über sich gibt die bereits jetzt so gehypte Gruppe nur spärlich heraus. Haelos… eigentlich ja HÆLOS geschrieben, ist wohl namentlich, wie auch an der ersten EP zu erkennen, an “Heiligenschein” angelehnt. Der Sound spricht für sich selbst: Melancholisch, dunkel und stimmungsvoll ziehen einen Texte und Rhythmus in ihren Bann. Die Stimmen der weiblichen und männlichen Vocalists fügen sich gerade zu schmerzhaft harmonisch ineinander.

Sonnenstrahlen, die durch dunkle Gewitterwolken brechen, dampfender Asphalt, eine Sonnenfinsternis – die Musik von Haelos erzeugt schnell sehnsuchtsvolle und magische Sturm und Drang-Bilder vor dem inneren Auge. Erst Anfang des Jahres haben die Drei bei Matador Records unterschrieben. Größen, wie Cat Power, Interpol, Darkside oder Queens of the Stone Age stehen hier unter Vertrag. Man befindet sich also in guter Gesellschaft. Anfang Juni folgte die erste EP “Earth Not Above”.

 

 

“Some people need healing. Some people need love.” und die Frage “Is this what we have become?” – geheimnisvolle Lyrics, die von Weltschmerz und tiefsinniger Romantik erzählen. Wir können es jedenfalls kaum erwarten, mehr von dem Londoner Trio zu hören und warten schon sehnsüchtig auf die erste LP!

Allen, denen es jetzt ähnlich wie uns geht, sei gesagt: Haelos werden diesen Sommer eine ganze Reihe von Festivals besuchen. Im August sind sie beim Roundhouse in London als Vorband von TV On The Radio zu sehen und hören. Außerdem lohnt es sich wirklich der Gruppe auf Soundcloud zu folgen. Erst vor kurzem haben Haelos mit “The Sun Rising” ein super Cover der Elektro-Band The Beloved aus dem Ärmel geschüttelt:

 

 

Und wie könnte es anders sein: Natürlich spielen Haelos auch auf unserer Traveltastic We<3London-Playlist im Juli ganz klar die erste Geige.

Was wir sonst noch sagen wollten:

 

 

Titelbild: EP Earth Not Above Quelle: Désirée Cornet

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One comment

  1. Sehr gut zu wissen, was sich in der Musikszene so abspielt!
    Ich werde diese Gruppe im Auge behalten!!

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