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Moules Frites Rezepte

Moules Frites

Belgische Pralinen, Belgisches Bier, Belgische Pommes… Zumindest kulinarisch kann man als Deutscher mit seinem kleinen Nachbarn etwas anfangen.

Nationalgerichte gibt es viele! Geht man durch sogenannte belgische Fressgassen (in Brüssel beispielsweise durch die Rue des Bouchers) drängt sich einem aber vorwiegend der Geruch frisch servierter Meerestiere auf: Moules & Frites ist das Lieblingsgericht der Touristen in Belgien und definitiv auch eines der Lieblingsgerichte der Belgier selbst.

Wer das Gericht gerne bei sich zuhause nachkochen möchte, sollte Folgendes beachten:

Belgische Pommes Frites

Die belgischen Pommes Frites unterscheiden sich vor allem in der Art frittiert zu werden von deutschen, französischen oder amerikanischen Pommes. Die Belgier sind sehr stolz darauf, die Pommes Frites erfunden zu haben.

  • Kartoffeln in dicke Scheiben schneiden (max. 1 cm)
  • Kartoffelscheiben unter fließendem Wasser abspülen
  • Kartoffelscheiben in eine Schüssel mit Wasser legen (ca. 5 Minuten)
  • Kartoffelscheiben auf Küchenpapier abtrocknen

Für belgische Pommes Frites braucht man unbedingt eine Friteuse.

  • Das Frittieröl auf 160 – 170 Grad erhitzen
  • Pommes in Portionen hineingeben und hellgelb ausbacken (ca. 4 bis max. 6 Minuten)
  • Die Portionen danach jeweils wieder auf Küchenpapier abtropfen lassen
  • Nun folgt der belgische Kniff: Das Frittieröl wird erneut erhitzt. Dieses Mal auf 180 – 190 Grad
  • Die Pommes in nun größeren Portionen im Öl goldbraun backen
  • Auf Küchenpapier abtropfen lassen und gesalzen servieren

Übrigens: Wir haben einen weiteren Insider-Tipp für Euch! Die besten Pommes Frites (der Welt) gibt es am Place Jourdan in Brüssel, am Maison Antoine!

Belgische Muscheln

Früher galt die Regel: Muscheln werden nur in Monaten mit “R” gegessen, da manche Kulinarik-Liebhaber allergisch auf marine Biotoxine reagieren. Diese werden von den Muscheln vermehrt in den Sommermonaten über Algen aufgenommen. Die meisten Muscheln kommen heutzutage aber aus kontrollierten Züchtungen.

  • Muscheln nach dem Kauf gleich in eine große Schüssel mit Wasser legen. Am Boden der Schüssel setzt sich Sand ab. Daher das Wasser über den Tag regelmäßig wechseln
  • Man sollte Muscheln grundsätzlich frisch zubereiten, das heißt noch am selben Tag des Kaufs!
  • Vor der Zubereitung die Muscheln alle noch einmal gut unter fließendem Wasser abspülen
  • Einen Topf mit 1 Liter Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Die Gemüsebrühe kann nach individuellem Gusto zubereitet werden.
  • Zu der Gemüsebrühe 0,75 Liter Weißwein hinzufügen. Beim Weißwein empfiehlt es sich einen milden Wein zu nehmen, der den Geschmack der Muscheln nicht zu sehr überstimmt.
  • Die Brühe mit offenem Deckel ziehen lassen
  • Die Muscheln werden dann in die nicht mehr kochende Brühe gegeben
  • Sind alle Muscheln aufgesprungen, kann serviert werden

Bon appetit!

Was wir sonst noch sagen wollten:

  • Dieser HuffPost-Artikel macht noch mehr Lust auf belgische Küche
  • Wer mehr auf Süßes steht, der findet auf dem Food Blog Lunch for One einen super Überblick über belgische Pralinen

Titelbild: Normandy ’10: Saint-Vaast-la-Hougue Quelle: Archangel12 auf flickr.com

One comment

  1. Hallo Sarah,

    Ich bin heute das erste Mal auf euren Blog gestossen und muss sagen, ich bin jetzt schon ein Fan von euch!!
    Toller Artikel ueber die belgischen Pommes Frites!
    Ich lebe selber in Bruessel und dein Beitrag hat mich dazu animiert mal wieder zum Place Jourdan zu fahren und Frites zu essen! Waren suuuper!!
    Vielen Dank und weiter so gute Tips!!

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