Traveltastische Chill & Surf Packliste für den Strand


Packlisten gibt es wie Sand am Meer. Aber Strandurlaub ist nicht gleich Strandurlaub. In diesem Beitrag erzählt Euch Sarah, worauf sie beim Chillen am Strand niemals verzichten könnte und ich, was unbedingt auf eine gute Packliste für den nächsten Surfurlaub gehört.


 

Egal, wo und wann wir an den Strand fahren, eigentlich können wir sobald wir Meeresrauschen vernehmen nur an eines denken: Surfen! Sarah windsurft und ich gebe mir größte Mühe Wellenreiten zu lernen. Keine Urlaubsplanung kommt bei uns ohne ein Minimum an Strand aus – und deswegen wird es heute, wo wir doch gerade sowieso schon wieder in der nächsten Surftrip-Planung stecken, höchste Zeit unsere Packlisten mit Euch zu teilen.

1. Die generelle Strand-Packliste

Vorfreude ist doch die schönste Freude! Und ganz gleich, ob Ihr eher zu den chaotischen Last Minute Kofferpackern oder den zwei Wochen im Voraus Kofferpackern gehört – bevor es losgeht, stehen neben der Vorfreude auch noch ein paar andere Basics auf der To-Do-Liste. Packlisten sind da genau die richtige Hilfe, um nicht den Überblick zu verlieren.

Ehrlich gesagt waren wir bislang zu faul so eine generelle Urlaubspackliste zu designen. Und außerdem gibt es bereits unzählige solcher großartigen Packlisten online.

Unser Tipp: Eine Packliste, die von A bis Z an alles denkt und die wir gerne benutzen, haben wir bei Sportscheck gefunden.

 

2. Die Packliste für den Surfurlaub

Dinge, an dir Ihr denken solltet:

  • Auch wenn Ihr diesen Punkt wohl kaum vergessen werdet: Eure Surfbretter! Ich mag es außerdem immer ein Boogie- bzw. Bodyboard dabei zu haben. Entweder können sich damit dann Eure Mitreisenden im Wasser amüsieren oder Ihr benutzt es selbst just for fun…
  • Eure Bretter brauchen guten Transportschutz. Es lohnt sich daher in (leider sehr teure) Board Bags zu investieren. Einmal am Spot angekommen reicht dann auch eine Surfbrettsocke.
  • DuctTape bzw. Panzerband. Wer fliegt sollte seine Bretter im Bag zusätzlich so gut es geht mit zum Beispiel Styroporrollen und Panzerband abkleben. Ihr wollt ja schließlich Dellen im Brett oder gar schlimmeres vermeiden, bevor der Surfspaß überhaupt losgegangen ist.
  • Und wie transportiert Ihr Eure Bretter vor Ort von Spot zu Spot? Ich habe mir vor ein paar Jahren in Kalifornieren für nur ein paar Dollar soft racks gekauft. Im Grunde ist das nicht mehr als zwei Polsterkissen mit Gurten. Um sie zu benutzen und Euer Brett sicher zu transportieren benötigt Ihr dann nicht mehr als ein Auto mit 4 Türen. Die Gurte werden einfach durch die Türen gezogen.
  • Am Strand angekommen braucht Ihr Wachs und einen Wachskamm. Erkundigt Euch am besten vorher über die Meerestemperatur. Für unterschiedliche Wassertemperaturen gibt es unterschiedliche Basecoats (Grundierungswachs) und Topcoats.
  • Finnenschlüssel nicht vergessen! Und: Ein paar Ersatzfinnen dabei zu haben kann auch nie Schaden.
  • Eine kleine Bürste bzw. einen Handfeger. Denn wer sein Brett liebt, der fegt! Wer will am Ende schon ein sandverkrustetes Brett haben?
  • Einen Gummi-Eimer. Besonders praktisch um Eure sandigen Klamotten zum Auto und weiter im Auto zu transportieren ohne den halben Strand mitzunehmen.
  • Handtücher und Decken... ist doch logisch, denkt ihr jetzt. Aber: Hättet Ihr tatsächlich genügend Handtücher eingepackt? Eins zum Brett abtrocknen, eins für Euch, eins zum Draufsitzen, eins zum Benutzen, wenn das andere noch nass ist… saubere und trockene Handtücher kann man nie genügend haben 😉
  • die Strandmatte. Für Surfer ist die Strandmatte weniger am Strand, als am Auto praktisch. Auf Ihr kann man sich nämlich super umziehen ohne schmutzige Füße zu bekommen.
  • Umkleidemantel. Auch wenn viele Surfer einen top Body haben und diesen auch gerne zeigen, so ein Umkleidemantel ist besonders bei frostigeren Temperaturen Gold wert.
  • Bikini oder Badehose. Besonders für Surfer-Girls ein leidiges Thema. Im Bikini surfen ohne am Ende nackt aus dem Wasser zu steigen?… Ich glaube ehrlich gesagt, dass das nur die Surferinnen aus diesen glitzernden Surf-Werbespots schaffen. Aber an den Strand gehört natürlich ein Bikini… zumindest für das Foto nach dem Surfen 😉
  • Wetsuits. Ich gebrauche bewusst die Mehrzahl… informiert Euch vorher über die Wassertemperatur und überlegt Euch welche Surfklamotten Ihr tatsächlich braucht. Packt Euer Outfit dann in doppelter Ausführung ein, das bewahrt Euch davor in den noch nassen Wetsuit vom Vortag schlüpfen zu müssen.
  • Surf-Schuhe. Entweder aufgrund der kalten Wassertemperatur oder weil man nie weiß, mit was für einem Untergrund man es zu tun haben wird. Btw. empfehle ich Zehen-Schuhe und keine Rund-Schuhe. Mit denen hat man einfach ein besseres Stehgefühl.
  • Ein erste Hilfe Wetsuit-Reperatur-Kit. Gibt es in jedem guten Surfshop und hilft gegen Risse und kleine Löcher im Neoprenanzug.
  • Den Stormrider Guide. Oder einen sonstigen Guide, der Euch über Beschaffenheit aller umliegenden Surfspots informiert.
  • Sonnencreme. Wasserfest. LSF 50. Bevor Ihr ins Wasser geht braucht Ihr die richtige Kriegsbemalung. Eure Wangenknochen, Nase und Lippen werden es Euch danken. Am besten gleich einen richtigen Sonnenschutz-Stick mit Zink extra für Surfer besorgen.
  • Einen Sonnenhut. Den ganzen Tag auf dem Wasser und danach noch mit Freunden oder Familie am Strand… da kann einem die Sonne schon mal zu viel werden. Also lieber Hut aufsetzen.
  • Wasser. Zum Trinken. Oder Tee. Oder einen Smoothie. Ganz gleich. Für einen Surftag solltet Ihr mindestens 3 Liter Flüssigkeit mit an den Strand nehmen. Das Meer ist leider oft nur trügerisch erfrischend.
  • Yoga-Matte. Für mich lassen sich Yoga und Surfen kaum trennen. Das eine ist gut für das andere. Aber vor allem will Euer geschundener Surfkörper nach dem Meeres-Workout richtig gedehnt werden.
  • Voltaren oder sonstige Muskelsalben. Machen wir uns nichts vor: Sport ist Mord. Und das gilt besonders für alle Surfsportler, die nicht das Glück haben am Meer zu wohnen und nur ein- bis dreimal im Jahr ins Wasser kommen. Die ersten Tage im Wasser werden für Eure Muskulatur garantiert kein Kinderausflug.

Kommen wir zu den nicht zwangsläufig notwendigen, aber dennoch „nice to have gadgets“:

  • ein Zopfgummi. Kann praktisch sein, wenn man nach einem Wellenwaschgang gleich wieder etwas sehen möchte.
  • eine Go-Pro für Euer Surfbrett. Warum auch nicht: So ein bisschen angeben nach dem Urlaub hat noch keinem Selbstbewusstsein geschadet.
  • eine Windbreaker-Jacke. Oberlehrerfrage: Was ist es oft am Meer? Genau: Seeeehr windig. Die richtige Jacke hilft vor dem Auskühlen.

3. Die Packliste für den „Chillen am Strand“ Urlaub

Sarah: „Ich liebe Listen. Listen machen mein Leben erst so richtig komplett. Da ist es klar, dass ich auch für den zweiwöchigen Urlaub am Strand, bei dem der Hauptfokus auf Entspannung und Ausruhen liegt, eine Packliste schreibe. Dies hat zum einen den Grund, dass ich panische Angst habe etwas zu vergessen und zum anderen, dass man bei Flugreisen auf Gepäckbestimmungen achten muss, und ich gerne eine klare Übersicht habe, was dabei sein soll.“

Für Sarahs letzten Urlaub nach Kroatien auf die 50-Mann Insel Premuda in eines der Gusterica Appartements sah ihre Liste wie folgt aus. Sarah erzählt:

  • Mehrere Bikinis! Ich habe für zwei Wochen ca. 4 Bikinis dabei. Zwei die einfach nur schön aussehen und perfekt zum Sonnen sind. Das heißt, es dürfen nicht zu viele Verschnürungen sein oder „zu viel“ Stoff, da dies beim Sonnen nicht sehr förderlich ist. Zudem zwei weitere Bikinis, die sicher sitzen und mit denen ich gut schwimmen gehen kann, ohne dass etwas rutscht, oder aber auch einmal von der Mole ins Meer springen kann, ohne anschließend nackig wieder aufzutauchen. 😛
  • Handtücher – zwei Handtücher sollten reichen. Wenn das eine nass ist gibt es immer ein „Back-up“ Handtuch.
  • Eine große gemütliche Decke – Liegestühle sind sehr gemütlich, allerdings an den „typischen“ Urlaubsspots sofort vergeben oder viel zu teuer. Daher muss in meinen Koffer immer eine große gemütliche Decke, damit ich mir am Strand, egal wo, mein eigenes Reich schaffen kann.
  • Ein aufblasbares Kissen (nimmt nur minimal Platz weg im Koffer), das einfach zum Liegecomfort beitragen soll und mich vor Nackenstarre bewahrt.
  • Einen kleinen Regenschirm, der mir Schatten spenden darf, wenn in der Nähe kein schattiges Plätzchen oder ein Sonnenschirm zur Verfügung steht.
  • Ein Accessoires auf das man im Sommerurlaub nicht verzichten sollte: eine (gerne auch mehrere) Sonnenbrillen. Ich bevorzuge verspiegelte Gläser, da ich einfach zu gerne die anderen Urlauber am Strand beobachte. 😉
  • Luftige Strandkleider sind bei mir ein Muss im Urlaub am Meer. Bikini an, Kleid drüber, ab zum Strand, Kleid aus und sonnen!
  • Ein Sonnenhut oder eine Cap, die meinen Kopf vor der prallen Sonne schützen und somit einen Sonnenstich vermeiden. Wir wollen unseren Urlaub schließlich in vollen Zügen genießen können.
  • Badeschuhe sind zwar nicht sehr sexy aber gerade am Meer in Kroatien super wichtig. A) gibt es dort wenig Sandstrand sondern eher Kieselstrand (der Grund für das wunderschöne klare Wasser) und B) wimmelt es dort nur von Seeigeln. Wessen Füße damit schon einmal Bekanntschaft gemacht haben, der weiß genau warum dieser Punkt ein Must-Have im Koffer ist.
  • Sonnencreme, denn krebsrote Haut ist zum einen sehr ungesund und tut zum anderen höllisch weh.
  • Eine schöne große, farbenfrohe Strandtasche in der alle meine Utensilien viel Platz finden.
  • Ich liebe lesen und am Liebsten lese ich noch „echte“ Bücher. Da die aber ab und an unglaublich schwer sind und leider auch ziemlich unhandlich greife ich im Urlaub am Strand dann doch gerne auf meinen E-Reader zurück. Der ist klein, leicht und fällt im Koffer kaum auf.
  • Ganz wichtig: viel Trinken! Auch am Strand in der Sonne liegen kann anstrengend sein, daher wandert eine große Flasche Wasser auch auf meine Packliste.
  • Zu guter Letzt packe ich zusätzlich ein kleines Täschchen mit Reißverschluss ein, in dem ich meinen Zimmerschlüssel und ein wenig Kleingeld verstaue. Zum Beispiel für frisches Obst vom Marktstand vor Ort.

Das i-Tüpfelchen für den „Chillen am Strand“ Urlaub:

  • Haargummi – wenn das Wasser die Frisur zerstört hat oder die Haare trocken bleiben sollen.
  • Taucherbrille, Schnorchel und Flossen, denn in Kroatien ist das Wasser so klar, dass man kilometerweit auf den Meeresgrund sehen kann und dort die bunte Fischwelt einmal genauer begutachten kann.
  • Was früher als Schwimmhilfe galt und nur für Kleinkinder genutzt wurde ist jetzt zum absoluten Trendaccessoires geworden und darf auch in meinem Strand-Meer Urlaub nicht fehlen. Ein aufblasbares Gummitier. Von Einhorn über Flamingo bis zur Wassermelone, die Auswahl ist groß und bei mir ist es ein schwimmender Donut.
  • Einwegkamera und Einwegkamera für Unterwasser sind ebenfalls „Nice to have“ im Urlaub. Man kann die Bilder danach nicht sofort bearbeiten und die Überraschung was am Ende daraus geworden ist, ist umso größer.
  • Ein gutes Kartenspiel – der perfekte Zeitvertreib zu zweit!“

 

Neueste Kommentare

Desiree Verfasst von:

Favorite Place: Zuma Beach - Malibu | Favorite Label: Etro | Favorite Music: Massive Attack | Favorite Movie: La Grande Bellezza | Favorite Food: Mousse au Chocolat

Ein Kommentar

  1. Sabine
    12. April 2017
    Antworten

    Suuuuper!!

    Nun bin ich fit fuer den naechsten Urlaub!!!

    Badeschuhe sind echt sehr wichtig, ich habe selbst schon boese Erfahrungen

    ohne gemacht!

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